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Vinzenz Köchel
1892 - 1916


  Vinzenz Köchel wurde am 28. Januar 1892 in Essleben (bei Schweinfurt) geboren. Er war Sohn eines Müllers und Volksschullehrer. Im Krieg diente er bei der FFA 5 b und bei der FEA 1 b. Er entwickelte eine neue Technik/ einen Apparat zum Abwurf von Bomben. Bei der Erprobung kam es in Döberitz zu einer Explosion, an deren Folgen er in Spandau verstarb. Sein Grab existiert nicht mehr.  
     
  [Bericht aus der Werntal-Zeitung Arnstein vom 06. Dezember 1916]

Mühlhausen, 6. Dezember [1916]

Die Familie des Mühlbesitzers Joh. Köchel wurde durch den plötzlichen Tod ihres braven Sohne Vinzenz in die tiefste Trauer versetzt. Herr Vinzenz Köchel, Leutnant d. R. bei einer bayrischen Feldfliegerabteilung [FFA 5 b], verunglückte, nachdem er seit Beginn des Krieges dem Vaterlande die trefflichsten Dienste geleistet hatte und für seinen Heldenmut mit dem Eisernen Kreuz 2. und 1. Klasse, dem bayer. Militärverdienstkreuz mit Schwertern und dem Ritterkreuz des sächsischen Albrechtsordens ausgezeichnet wurde, tödlich auf dem Flugplatz Döberitz und wurde hier mit allen militärischen Ehren bestattet. Die Lehrer der Umgegend ehrten ihren lieben Kollegen durch Trauergesänge. Rührend war die Teilnahme der Einwohner von Breitenbach bei Brücenau. Trotz der weiten Entfernung gaben eine Anzahl Männer mit ihren Kindern dem beliebten Lehrer unter Darbringung von kostbaren Kranzspenden das letzte Ehrengeleit.
 

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