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Dr. Albrecht Ochs
(1896 - 1986)


  Albrecht Otto Bismarck Ochs wurde am 30. September 1896 in Berlin-Friedenau geboren. Den ungewöhnlichen Vornamen (Albrecht Otto Bismarck) erhielt er, da sein Vater, Paul Ochs, ein kaiserlicher Baurat (Architekt) war, und den Fürsten persönlich kannte.

Im August 1914 meldete sich Albrecht zusammen mit seinen Brüdern Wolfgang und Eberhard freiwillig beim 5. Garde-Regiment zu Fuß. Er zog schließlich mit dem Reserve-Infanterie-Regiment 203 (RIR 203) in den Krieg, kämpfte in Flandern und Galizien. Im Mai 1915 erhielt er das Eiserne Kreuz zweiter Klasse und wurde im September 1915 zum Unteroffizier befördert. Am 24. Juni 1916 wurde er von einer Schrapnell-Kugel verwundet.
 
  Am 15. Feburar 1917 begann er seine Ausbildung zum Flugzeugführer (Pilot) beim Rumpler-Werk in Müncheberg (bei Berlin), anschließend kam er zur Flieger-Ersatzabteilung 4/ Posen. Schließlich erhielt er bei der der Geschwaderschule Paderborn die Spezialausbildung auf Gotha-Bombern. Er wurde zum Vizefeldwebel befördert. Und kam im November 1917 zur Bomberstaffel 20/ Bombengeschwader 4 nach Flandern. Im Dezember wurde er zur Bosta 22/ Bogohl 7 versetzt. Diese Staffel wurde vom Hauptmann Kastner geführt. Am 03. Januar 1918 erzielte er, einen Albatros C V fliegend, einen Luftsieg - zusammen mit seinem Fliegerschützen Hermann. Im Sommer erkrankte er an einer Lungenentzündung und wurde wieder zur Geschwaderschule nach Paderborn versetzt, kam schließlich zur Bomber-Lehranstalt (Frankfurt/Oder). Dort erlebte er das Kriegsende.

Albrecht Ochs blieb bei der Fliegertruppe und erlebte den Kapp-Putsch als Flieger. Später studierte er Jura und war in Berlin am Gericht tätig. Im Zweiten Weltkrieg wurde er zum Major befördert. Nach 1945 trat er wieder in die Justiz ein.

Er starb am 20.07.1986 - fast 90jährig.
 

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