Fliegerabteilung 281 (Artillerie) |
FA A 281 |
Informationen | ||
(Westfront) | ||
aufgestellt am 15.03.1917 aus FFA 67 Flieger-Bataillon Nr. 2 | ||
bis Kriegsende | ||
Abteilungsführer: | N.N. |
Angehörige der Abteilung: | ||
Willy Beck, Hans Beiche (2), Hermann Dreyer (+ 1973), Berthold Gall (3), Friedrich Gerke, Eduard Höschele, Kurt Jeschonnek (1), Siegfried Köstlin, Hans Albrecht Freiherr von Digeon von Monteton (2), Friedrich-Wilhelm Plumpe (+ 1931), Franz Ulrich (1), Kurt Schibilsky (+ 1973), Alex Schmidt (+ 195X), Heinrich Schmidt (3), |
Details: | |||||||||||||||||
Friedrich-Wilhelm Plumpe verflog sich bei schlechter Sicht und wurde in der Schweiz interniert. Bereits vor dem Krieg hatte er sich fürs Theater interessiert. Nach dem Krieg startete er seine Karriere beim Film. Er nannte sich Murnau. Friedrich-Wilhelm Murnau, wurde einer der bedeutendsten deutschen Regisseure des Stummfilmes. Einer seiner erfolgreichsten, bekanntesten Filme ist 'Nosferatu'. Murnau ging nach Hollywood und starb 1931 bei einem Verkehrsunfall in den USA. | |||||||||||||||||
Kurt Jeschonnek war als Beobachter im Einsatz. Nach Erfüllung des Auftrags wurde das Rumpler-Flugzeug (Franz Ulrich war der Flugzeugführer) in einen Luftkampf mit drei französischen Jagdeinsitzern verwickelt. Die Rumpler stürzte aus 5.300 m ab. Leutnant Franz Ulrich erlitt einen Armbruch. Eventuell war der Franzose Bisonnade (Spa 90) der Gegner, der bei Autrepierre einen Luftsieg (über eine LVG C) erzielte.
Richard Hentschel (1897 in Zwickau geboren) erwarb sich mit 17 Jahren die höchste Sächsische Tapferkeitsauszeichnung, den Militär St. Heinrichs Orden allerdings noch im Graben. Erst später kam er als Beobachter zu den Fliegern. Mit Hermann Dreyer flog er in der DFW C V 5888/17.
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Einheiten
Fliegerabteilung Artillerie |
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